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EUR/USD-Analyse vom 15. März 2005
20:00 Uhr
Bis 1,40 ist es noch ein langer Weg

Vieler Orts kann ich hören und lesen, dass der Euro demnächst wohl die 1,40 überspringen "müsse".
Anhand folgender Analyse werde ich Ihnen zeigen, dass der Euro wellentechnisch noch nicht so weit ist den genannten Zielbereich zu erklimmen.
Ausgehend von Ende 2000 ergibt sich im Monats-Chart folgende Wellenkonstellation:

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Ab dem historischen Tief bei 0,8225 nahm der Euro im November 2000 Anlauf zu einer lang angelegten Rally.
Die ersten drei Wellen des Impulses (I, II und III) hat er dabei im Februar 2004 beendet.
Die sich anschließende Korrekturwelle IV hält bis heute an.
Als Zeichen "innerer Stärke" ist dabei das dazugehörige außerplanmäßige Hoch bei knapp über 1,36, hier in Form von Welle X, zu bewerten.
Der Anstieg hatte nur einen korrektiven Charakter. Das heisst, dass er drei- statt fünfwellig war (A, B und C) - völlig untypisch also für ein reguläres Hoch.
Aufgrund dieser Tatsache ist es anzunehmen, dass wir bis ca. Juni/Juli einen Eurokurs unterhalb von 1,20 sehen werden.
Sogar 1,17 sind aus heutiger Sicht nicht auszuschließen ...
Erst ab diesem Niveau sind 1,40+ realistischer.
Die nächsten Wochen und ca. zwei bis drei Monate wird sich die Gemeinschaftwährung, bedingt durch Welle B, wohl eher in einer engen Range zwischen 1,34 und 1,28 bewegen.

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Auf Tagesbasis ist kurzfristig, während der seit Freitag laufenden Welle b, noch ein Absacken auf unter 1,30 zu erwarten.
Ein mittelfristiger Short-Einstieg lohnt sich jedoch erst ab dem Hoch der Welle c von B in ein paar Wochen.
Bei über 1,36 wird der vorgestellte "Fahrplan" jedoch zunehmend unwahrscheinlicher.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit.
Weiterhin viel Erfolg
wünscht Ihnen
Robert Schröder
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